Self Awareness

Fünf Trainingsfelder für die Verbesserung von Gewahrsein und Selbstbewusstheit in der Führung

Awareness is King. Lange Zeit war Awareness das Topthema in der Führungskräfteentwicklung. Mindful Leadership. Conscious Leadership. Awareness-based Leadership. Ist Awareness ein Trendthema, ein nice-to-have oder die Grundlage für Erfolg?

In diesem Artikel beschreibe ich, was Awareness in der Führung bedeutet und liefere Daten dafür, dass dies ein harter Faktor für den Führungserfolg ist. Danach beschreibe ich fünf konkrete Trainingsfelder, wie die Selbstbewusstheit in der Führung verbessert werden kann. Für jedes Trainingsfeld gibt es Workouts für den Führungsalltag, wie durch Reflexion und Aktion die Führungswirkung verbessert werden kann – denn ohne Awareness ist alles nichts!

Awareness is King.

Als Begriff ist Awareness durch das Business-Englisch weitgehend eingedeutscht. Es geht um Achtsamkeit, Aufmerksamkeit, den bewussten Umgang mit den Dingen und sich selbst. Meist wird Awareness mit Bewusstheit übersetzt. Doch auch das seltener verwendete Wort Gewahrsein passt. Self-Awareness bedeutet folglich, sich selbst bewusst zu sein. Man hat Kenntnis von sich als Person und kann aktiv mit sich umgehen, was eine wichtige Voraussetzung dafür ist, die Wirkung zu erzielen, die man erzielen möchte.

Klare Zahlen

Das Self-Awareness für Führung förderlich ist, lässt sich mit Zahlen belegen. Die Befragungsergebnisse von über 100.000 Führungskräften mit dem Führungsassessment Leadership Circle Profil zeigen, dass eine hohe Bewertung der Self-Awareness einer Führungskraft in einem engen Zusammenhang mit ihrer Führungswirksamkeit steht. Dieser Zusammenhang gilt für junge und für alte Führungskräfte. Er ist zu finden für Führungskräfte, die gerade frisch in Führungsverantwortung sind, genauso wie für erfahrene Menschen im Top-Management. Dieser Zusammenhang ist in allen Kulturen anzutreffen: hohe Self-Awareness korreliert mit hoher Führungswirksamkeit mit einem Korrelationskoeffizienten von 0,76. Das bedeutet, dass wir damit rechnen können, dass die Verbesserung von Self-Awareness um einen Punkt zu einer Verbesserung der Führungswirksamkeit um 0,76 Punkte führt. Statistisch gesehen ist das ein sehr bedeutungsvoller, enger Zusammenhang. Praktisch gesehen ebenfalls. Dieser Zusammenhang wird in den Befragungen von Führungskräften gesehen, ebenso wie von Mitarbeitenden, Kolleginnen und Kollegen und auch von Vorgesetzten und deren Vorgesetzten.

Das Self-Awareness für Führung förderlich ist, lässt sich mit Zahlen belegen.

Self-Awareness ist eine entscheidende Dimension für einen kreativen Führungsstil. Kreative Führung meint einen gestaltenden Führungsstil, der darauf ausgerichtet ist, mit anderen zusammen bedeutungsvolle Ergebnisse zu erreichen. Eine Studie mit über 400 Unternehmen hat belegt, dass ein gestaltender, kreativer Führungsstil mit guten Geschäftsergebnissen zusammenhängt. Statistisch konnte ein bedeutungsvoller Zusammenhang nachgewiesen werden. Die Effektgröße der Führungswirksamkeit auf die Geschäftsergebnisse beträgt 38 %. Die Verbesserung der Führungswirkung hat einen starken Effekt auf die Verbesserung der geschäftlichen Ergebnisse. In Zahlen kann man sagen, dass eine Maßnahme zur Verbesserung der Performance eines Unternehmens gut ein Drittel des Effektes aus der Führungsentwicklung erwarten kann, wenn die Führungsentwicklung einen kreativen Führungsstil verwirklicht. Die genannten Studien belegen, dass Self-Awareness eine wichtige Rolle spielt für gestaltende, kreative Führung, für eine hohe Führungswirksamkeit und für gute Geschäftsergebnisse. Harte Fakten, die zeigen, dass es sich lohnt, sich bewusst mit seinem Selbst zu beschäftigen. (Quelle für die genannten Studien: Anderson, Adams (2015). Mastering Leadership. Wiley.)

Weitergehende Bedeutung von Awareness

Doch die Bedeutung von Self-Awareness geht über gute Ergebnisse für Führung und Firma hinaus. Wenn man sich seiner Selbst bewusst ist, dann hat man meist sich selbst und auch dem Leben gegenüber eine überwiegend positive Einstellung gewonnen. Man ist nicht positiv geworden, weil alles immer perfekt läuft. Man ist sich seiner Stärken aber auch seiner Schwächen bewusst geworden. Gerade dadurch, dass man ebenfalls seine Schwächen kennt, muss man sie nicht vor anderen oder vor sich selbst verleugnen. Man kann seine Fehler eingestehen und offener mit sich und anderen in Kontakt sein. Man kann anderen direkter Feedback geben und sachlicher diskutieren, weil man auch andere Menschen weniger für ihre Schwächen verurteilt. Die Beziehungen werden erfüllender, ehrlicher und positiver gelebt.

die Bedeutung von Self-Awareness geht über gute Ergebnisse für Führung und Firma hinaus.

Auf der Mikroebene bedeutet ein hohes Selbst-Gewahrsein, dass man sich gut selber wahrnehmen kann. Damit ist weniger gemeint, dass man selbst bezogen ist. Das Gegenteil ist der Fall. Dadurch, dass man sich selbst gut wahrnehmen kann, kann man auch andere gut wahrnehmen. Man kann gut unterscheiden, welches das eigene Empfinden, die eigenen Interessen, die eigenen Gedanken sind und was von anderen kommt. Das man sich gut in sich selbst verankert hat, ist die Grundlage dafür, mit anderen gut in Beziehung zu treten.

Selbst Gewahrsein bedeutet, dass man sich der eigenen Motive bewusst ist und sich mit den tieferen Schichten des Selbst auseinandersetzt. Daher ist es wahrscheinlicher, dass man in den verschiedenen Situationen des Führungsalltags erkennt, was einen antreibt und wie sich das auf die eigenen Handlungen auswirkt. Diese Erkenntnis ist die Grundlage dafür, dass man Verantwortung für seine Wirkung übernimmt, seine Wirkung steuern kann und dabei authentisch bleibt.

Wer hingegen sein Selbst weniger wahrnimmt, hat häufig das Gefühl, dass einem das Leben geschieht.

Wer hingegen sein Selbst weniger wahrnimmt, hat häufig das Gefühl, dass einem das Leben geschieht. Man hastet von einem Treffen zum nächsten und muss in verschiedenen Situationen Rollen annehmen, die wenig mit einem selbst zu tun haben. Die Zufriedenheit mit sich und der Welt hängt dann stark davon ab, was andere einem entgegenbringen. Man probiert, seine Kompetenz zu beweisen, sich durch Leistung hervorzutun oder sich beliebt zu machen und jagt Bildern des Erfolges nach, die man für erstrebenswert angenommen hat.

Ein gutes Gewahrsein seiner Selbst ist eine wichtige Voraussetzung, um sich im Team mit anderen exzellenten Menschen zu umgeben und gemeinsam hohe Leistungen zu bringen.

Wenn man ein natürliches Selbstbewusstsein entwickelt, identifiziert man sich weniger darüber, wie andere einen sehen. Man muss nicht die Beste, der Klügste oder am beliebtesten sein. Man hört auf, mit anderen auf mehr oder weniger subtile Art und Weise zu konkurrieren, um den Selbstwert zu steigern. Es ist leichter, die Stärken von Anderen anzuerkennen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Ein gutes Gewahrsein seiner Selbst ist eine wichtige Voraussetzung, um sich im Team mit anderen exzellenten Menschen zu umgeben und gemeinsam hohe Leistungen zu bringen.

Menschen mit hoher Self-Awareness haben ihre eigene Entwicklung in die Hand genommen.

Menschen mit hoher Self-Awareness haben ihre eigene Entwicklung in die Hand genommen. Nicht allein aus der Absicht heraus, gut dazustehen oder die Karriereleiter hochzuklettern. Es geht um die Entwicklung der eigenen Kreativität und die Lust daran, schöpferisch mit sich und der Welt umzugehen. Wenn Missgeschicke, Fehler und schwierige Phasen im Leben geschehen, wird dies nicht verleugnet. Man versucht auch in diesen Situationen, einen Sinn zu erkennen und das Leben anzunehmen. Die Höhen als auch die Tiefen des Lebens werden anerkannt und man kommt mit sich ins Reine. Man kann befreiter wahrnehmen, was geschieht, und steht sich selbst nicht im Weg. Man kann aus dem Vollen schöpfen und fürchtet Momente innerlicher Leere nicht.

Awareness zu entwickeln, beginnt damit, sich seiner Bewusstheit bewusst zu werden. Was nehme ich wahr? Was nehme ich weniger wahr? Wie nehme ich wahr und in welchen Situationen ist meine Wahrnehmung eingeschränkt? Den Prozess der eigenen Wahrnehmung gewahr zu werden, ist oft das Ziel von spezialisierten Retreats. Man zieht sich aus dem Alltag zurück, um in einer isolierten Umgebung die eigene Bewusstheit zu studieren. Im folgenden Teil des Artikels soll es hingegen um Trainingsfelder im Alltag einer Führungskraft gehen, die während der Arbeit erlauben, das Gewahrsein von sich selbst zu verbessern und die gerichtete Bewusstheit zu trainieren.

Einwände

Bevor ich auf fünf Trainingsfelder für Selbstbewusstheit in der Führung eingehe, möchte ich noch zwei Einwände berücksichtigen, die gegen die Auseinandersetzung mit dem eigenen Selbst in der Führung vorgebracht werden. Ein Einwand schien überwunden, denn es ist lange her, dass es als eigenartig galt, wenn sich Führungskräfte mit sich selbst und ihrer Bewusstheit auseinandersetzten. Das wurde als betulich oder als Schwäche abgetan. Nur wer über mangelndes Selbstbewusstsein verfügt, "hat es nötig“, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Wahrscheinlich ist man dann als Führungskraft nicht geeignet. Eine Führungskraft muss Macher sein. Der Kapitän, der die Richtung vorgibt, trotzt dem Sturm und steht strotzend vor Selbstbewusstsein, grimmig schauend auf der Kommandobrücke. Heute ist Mindful Leadership, Achtsamkeit und Conscious Business in den begehrten Studienprogrammen der großen Business Schools angekommen und prägt das moderne Bild von Führung. Das, eine Führungskraft sich als Person entwickelt und dies aktiv betreibt, erlaubt ihr, ihre Wirkung zu verbessern. Doch die alten Bilder sind nicht weg. In der Krise haben sie wieder Konjunktur. Wenn es eng wird, versammelt man sich hinter einem starken Mann, der es schon richten wird. Man gibt vor, mutig und hart durchzugreifen und will sich doch nur selbst beweisen. Die Realität wird soweit verbogen, bis die eigene Sicht richtig erscheint. Wir können beobachten, wie sich die alte Welt gegen den Bedeutungsverlust wehrt und ihre Privilegien verteidigt. Den Schaden an der Welt und die unternehmerischen Verluste sehen wir tagtäglich.

Ein interessanterer Einwand gegen Achtsamkeit ist, dass Achtsamkeit Probleme individualisiere, die sozial beziehungsweise als Gesellschaft gelöst werden müssen. Die Mindfulness-Welle ist demnach einfach Wirklichkeitsflucht auf die Yogamatte. Im Unternehmenskontext heißt es dann, dass Mindset-Entwicklung für Führungskräfte den falschen Fokus setzt. Die Schwierigkeiten der Organisationsstrukturen bleiben dabei außen vor. Muss man nicht das Ganze, die Strukturen der Organisation oder die Regeln der Gesellschaft betrachten und verändern? Auf der einen Seite steht die Arbeit am Selbst und auf der anderen Seite die Arbeit an der Welt. Zwei Gegensätze. Ist es entweder Einkehr oder Einfluss? Reflektierende Stille oder Aktion?

Ich plädiere hier für ein entschiedenes Sowohl-als auch. In der Synergie liegt die Kraft. Das Selbst der Führungskraft ist ein entscheidender Teil des Ganzen. Wer sich in der Welt engagiert und in Führung gehen will, tut gut daran, sich selbst als Instrument des Handelns zu verstehen und die Wirkung dieses Instruments in der Führung zu kennen. Und wer sich selbst erkennen will, tut gut daran, sich im Handeln in der Welt zu erleben. In der Zusammenarbeit mit anderen Menschen lernen wir uns kennen. Ein entweder–oder macht keinen Sinn. In welcher Gewichtung man sich an den Polen positioniert, Einkehr und Einfluss, diese Abwägung bestimmt jede Person für sich. Die Arbeit als Führungskraft bietet ein wunderbares Feld, in der Welt tätig zu sein und dabei sich selbst kennenzulernen. Wer sich dieser Herausforderung stellt, wird belohnt. Führung fordert die Auseinandersetzung mit sich selbst als führender Person. Wer dies als Einladung zu einer spannenden und persönlich bedeutsamen Reise versteht, profitiert in vielerlei Hinsicht.

Trainingsfelder

Vier der fünf Trainingsfelder für Self-Awareness werden im Leadership Circle Assessment als kreative Führungskompetenzen erfasst. Die im folgenden beschriebenen Workouts zielen darauf ab, diese Kompetenzen zu trainieren und auszubauen. Alle vier Kompetenzen werden im 360-Grad-Feedbacksystem gemessen. Ein persönliches Führungsprofil kann daher als eine Grundlinie für das Training dienen. Durch das Feedback kann man Schwerpunkte für die Verbesserung der Führungswirkung identifizieren und, wenn man möchte, im Rahmen eines Coachings bei willms.partner auch den Fortschritt anhand von konkreten, messbaren Daten feststellen. Selbstverständlich können die Workouts auch ohne die Messpunkte genutzt werden.

Ich werde zunächst die vier Trainingsfelder beschreiben, die den kreativen Führungskompetenzen entsprechen. Im Anschluss daran werde ich daraus das fünfte Trainingsfeld ableiten. Insgesamt ergibt sich ein alltagsnahes Leadership-Gym zur Verbesserung der Selbstbewusstheit in der Führung.

Persönliches Lernen

Das erste Trainingsfeld wird betreten, sobald man das Lernen für Führung als persönliches Lernen versteht. Die eigene Führung zu entwickeln, bedeutet nicht, allein Führungstechniken zu kennen und anzuwenden. Es geht nicht nur darum, eine Rolle für die Organisation zu erfüllen. Führung benötigt, die eigene Wirkung in einem größeren Umfeld zu sehen und zu verstehen. Persönliches Lernen geht über technisches Lernen hinaus und nimmt die Weiterentwicklung als Person ernst. Sich selbst zu verstehen und die eigene Wirkung zu erfassen, ist genauso wichtig wie das Business zu verstehen und die Wirkung von unternehmerischen Entscheidungen zu ermessen. Wer sich selbst nicht kennt, wird lediglich übersehen, in welchem Ausmaß die geschäftlichen Entscheidungen persönlich motiviert sind. Die persönliche Entwicklung und die Verbesserung der Führungsfähigkeit sind nicht zwei verschiedene Dinge, sondern zwei Seiten der gleichen Medaille. Es gibt wenige Dinge, die in einem so hohen Maße zu nachhaltiger Motivation und persönlicher Zufriedenheit mit der Arbeit führen, wie persönliches Lernen.

Für das Trainingsfeld persönliches Lernen lässt sich folgender Workout nutzen. In einem ersten Schritt listet man die Bereiche auf, in denen man eine Wirkung erzielen möchte. Das kann das berufliche Umfeld im Unternehmen sein, ein Projekt, das eigene Team, ein bestimmter Arbeitsbereich. Das kann aber auch ein Wirkungsfeld im privaten Bereich sein, die Familie oder ein soziales Projekt, vielleicht ein politisches Engagement? Zuerst überlegt man, was man in diesem Bereich erreichen möchte. Man formuliert Visionen und Ziele und überlegt, was man bisher dazu beiträgt, diese zu erreichen. Danach stellt man sich die Frage, was man an sich selber ändern müsste, um eine noch bessere Wirkung zu erzielen und mit sich zufriedener zu sein. Es geht nicht darum, mehr zu tun oder härter zu arbeiten. Es geht darum, etwas an sich zu ändern, etwas, das einem vielleicht sogar schwer fällt. Zu dieser Frage macht man sich eine Liste mit möglichen Antworten. Auch hier geht es nicht darum, das erste offensichtliche zu tun. Es geht darum, eine wichtige große Sache zu identifizieren, die wirklich einen wichtigen Unterschied machen würde. Zu den eigenen Ideen, was das sein könnte, holt man sich Feedback von anderen. Die Frage dabei ist: "So wie du mich kennst, was würdest du sagen? Wenn ich nur eine Sache an mir ändern könnte, was wäre die eine Sache, die den größten positiven Effekt auf mich und meine Führung hätte?" Man holt sich von vier oder fünf Personen dazu Feedback. In diesen Gesprächen hört man zu und versucht, so viel wie möglich aus der Sichtweise der anderen zu lernen. Jedes Gespräch kann die eigene Liste von Themen und Vorhaben erweitern. Die Suche nach dem einen Thema ist wie die Suche nach Gold in einem Fluss in den Bergen. Mit einem Sieb schöpft man in jedem Gespräch immer wieder nach neuen Informationen, bis sich in all dem etwas Glänzendes zeigt. Manchmal stellt sich heraus, dass das Thema für andere offensichtlich ist. Die meisten Führungskräfte, die dieses Workout gemacht haben, berichten von den spannendsten Gesprächen, die sie seit langem hatten. Das Thema sollte in einem eine Resonanz auslösen, sollte attraktiv und herausfordernd sein.

Das Trainingsfeld des persönlichen Lernens lädt dazu ein, sich immer wieder ein Thema zu wählen, an dem man für sich und die eigene Entwicklung arbeitet. Ein Thema reicht. Diesem einen Thema geht man auf den Grund. Vielleicht besucht man einen Workshop? Liest ein Buch? Oder nimmt ein Coaching? Gerade dann, wenn es bei einem Thema schwierig wird – oder man feststellt, dass der Fortschritt schwer fällt oder ausbleibt – gerade dann zeigt sich oft eine intensive persönliche Lernmöglichkeit. Denn gerade die Dinge, die einem schwerfallen, fordern zum Lernen über sich selbst heraus.

(Dieser Workout ist auch Startpunkt für das Immunity to Change CoachingTM, das willms.partner anbietet. Er wurde ausführlich von mir beschrieben als "Mein wichtigstes Ziel", erschienen in: Pabst, Schneider, Soszynski, Kujau (2021). Wertschätzende Organisationsentwicklung. Zukunft gemeinsam gestalten - Tools für den erfolgreichen Wandel. Wiley.)

Balance

Das Trainingsfeld der Balance spricht von einer guten Balance zwischen verschiedenen Polen. Dabei denken wir in der Regel zuerst an die Balance zwischen der Domäne der Arbeit und dem Leben ohne der Arbeit. Wie ist die Balance zwischen persönlichem und beruflichem Leben? Erlaubt die Art und Weise, wie man seine Arbeit gestaltet, ausreichend Zeit, dass ein erfüllendes Leben mit Freundschaften und Familie möglich ist? Bleibt Zeit dafür, auf die körperliche Gesundheit, Ernährung und Fitness zu achten? Gibt es Zeit für Kunst und Kultur, für Musik und Tanz? Eine gute Balance zwischen persönlichem und beruflichem Leben ist eine wichtige Voraussetzung, um als Führungskraft wirksam zu sein. Wer nur in seiner beruflichen Rolle lebt, dessen Selbst geht nach einiger Zeit unter.

Eine gute Balance zeigt sich nicht nur darin, dass das Leben in mehreren Domänen spielt. Sie zeigt sich auch in der Arbeitswelt selbst. Bietet das berufliche Leben ausreichend Raum und Zeit zur Reflexion über die Dinge, die wichtig sind? Ist ausreichend Zeit für die langfristige Perspektive, für die strategischen Überlegungen und die Reflexion der Ereignisse? Ob man in guter Balance lebt, zeigt sich auch in den Übergängen zwischen Freizeit und Beruf. Gelingt es einem, abzuschalten? Nimmt man die Arbeit gedanklich mit nach Hause? Wecken einen schwierige Fragen in der Nacht auf?

Für das Trainingsfeld der Balance gibt es kein spezifisches Ziel. Es gibt keine optimale Balance, die immer erreicht sein sollte. Es gibt auch keine Vorgabe, welche Balance zwischen welchen Polen die entscheidende ist. Eher geht es darum, zu experimentieren, wie man die Balance herstellt, die man sich wünscht – und dabei zu lernen, was dies so schwer macht. Der Workout ist persönlich zu gestalten. Man nimmt sich einen Bereich vor und experimentiert mit neuen Handlungen an den definierten Grenzen. Mit den Experimenten will man konkrete Verbesserungen erreichen. Gleichzeitig will man Themen identifizieren, die eine stimmige Balance erschweren. Welche Gewohnheiten, welche erwarteten Erwartungen halten einen von einer guten Balance fern? Welche Gründe halten einen im Büro? Welche Themen rauben einen den Schlaf? All diese Informationen nimmt man neugierig auf und erfasst damit Datenpunkte über das System, in das man eingebunden ist und sich zu großen Teilen doch selbst geschaffen hat. Eine ehrliche Bestandsaufnahme lädt dazu ein, tiefere Ursachen zu erforschen und die Regeln zu benennen, nach denen man agiert. Themen, auf die man stößt, fließen in das persönliche Lernen ein. Einschränkende Regeln, nach denen man agiert, werden überprüft, mit weiteren Experimenten erforscht und erweitert, so dass sich mehr Handlungsspielräume ergeben. Neben dem Erfolg der neuen Balance in den gewünschten Bereichen führt das Lernen auf der Ebene der Regeln zu nachhaltigem Fortschritt und umfassender Erkenntnis über sich und das System, in das man eingebunden ist.

Gelassenheit

Das dritte Trainingsfeld für Selbstbewusstheit in der Führung hat ein klares Ziel und eine definierte Arena. Die hohe Selbstbewusstheit einer Führungskraft zeigt sich in schwierigen Situationen und Konflikten. Innere Ruhe und Gelassenheit wirken sich positiv auf die Stimmung aller Beteiligten aus. Komplexen Situationen ruhig aber bestimmt anzugehen, unter Druck Ruhe auszustrahlen und eine positive Atmosphäre zu schaffen in der notwendigen Ernsthaftigkeit, das sind die Qualitäten, die Achtsamkeit in der Führung hervorbringen kann. Dieses Ziel dauerhaft und verlässlich zu erreichen und eine ansprechende Führungspräsenz auszubilden, gehört zu den wesentlichen Trainingsfeldern für wirksame Führung. Die Arena dafür bieten genau die Situationen im anspruchsvollen Alltag einer Führungskraft, die einem die Ruhe rauben. Der Workout besteht dabei jedoch nicht aus einem Gegensteuern, gegen das, was einen aufregt. Es geht nicht darum, in erster Linie die Emotionen zu dämpfen, sich "runter zu regeln" oder nur noch leise zu reden, in Situationen, die einen zuvor auf die Palme brachten. Diese Maßnahmen sind nicht verkehrt, doch selten führen sie zu nachhaltigem Erfolg. Der Workout soll Licht ins Dunkel bringen. Mit der Taschenlampe leuchtet man die Situationen aus. Was genau regt einen auf? Wie regt man sich auf? Und was hat das mit einem Selbst zu tun? Immer wenn man sich aufregt oder die Ruhe verliert, steht dies in Verbindung mit einem selbst. Welche eigenen Werte sind im Konflikt betroffen? Welches Risiko für einen selbst befürchtet man in dieser Situation? Welche Empfindungen und Emotionen treiben einen dabei an? Welche Gedanken sind Treiber der Emotionen? Welche Annahmen über sich selbst und die Welt liegen ihnen zu Grunde? Das Trainingsfeld geht in die Details der Situation hinein und beleuchtet den Teil, den man selbst dazu beiträgt. Die Steine auf dem Weg zu mehr Gelassenheit wollen erforscht werden, damit sie aus dem Weg geräumt werden können. Was wird getriggert?

Um hier Licht ins Dunkel zu bringen, braucht es vielleicht einen guten Freund, eine Freundin, ein Gegenüber im Gespräch, das einem zuhört und Fragen stellen kann. Man schafft sich eine Struktur, mit der man, vielleicht in einem Tagebuch, über einen längeren Zeitraum diese Situationen für sich auswertet. Je besser man identifizieren kann, wie man mit den Personen und Ereignissen verbunden ist, desto besser lernt man sich von Befürchtungen zu befreien und lernt gelassener mit den Dingen umzugehen.

Selbstlose Führung

Das vierte Trainingsfeld führt weiter in die tieferen Regionen des Selbst und hat das Ziel, die eigene Führung selbstlos zu praktizieren. So zu führen, dass andere erleben, dass sie selber wirksam sind, ist eine große Kunst. Sich selbst in den Dienst eines Geschehens zu stellen, das einem etwas bedeutet, ohne dass man dadurch Bedeutung erlangen will – das ist Selbstlose Führung. Dabei geht es nicht darum, sich selbst klein zu machen und das eigene Licht unter den Scheffel zu stellen. Doch wer erfolgreich führen will, um sich selbst zu beweisen, wer führt und auf Anerkennung und Liebe aus ist, wird so führen, dass Bewunderung geschieht und nicht damit gemeinsam Ergebnisse erzielt werden.

Das Trainingsfeld ist die Aufmerksamkeit, die sich auf die eigenen, tieferen Bedürfnisse richtet. Was treibt mich an? Was bewegt mich? Was möchte ich wirklich erreichen? Sich diese Frage im Ganzen zu stellen, ist erhellend, und diese Frage bis in die Mikroebene einzelner wichtiger Gespräche zu verfolgen, bringt Licht und Schatten hervor. Sich selbst auf die Schliche zu kommen, wo man beeindrucken will, wie man sich inszeniert und sein Selbst in Szene setzt, ist das große Kino auf der inneren Bühne des Lebens. Wer lernt, sich schmunzelnd über die Schulter zu schauen, während man in Aktion ist und dabei gutmütig auf der eigenen Seite zu sein, diese Person kann die ein oder andere Marotte hinter sich lassen. Doch die Voraussetzung dafür ist, sich zunächst die Marotte zu lassen. Zu akzeptieren, dass ich Anerkennung suche, mich beweisen will, ist eine wichtige Voraussetzung, mein Selbst zu erforschen. Wenn ich mir meine Beweggründe lassen kann, lerne ich sie zu sehen und kann sie Schritt für Schritt loslassen. Die Selbsterforschung der eigenen Person nicht als Obsession zu betreiben, sondern als Teil der eigenen Führungsentwicklung, ist die wesentliche Zutat für Zufriedenheit und Erfolg.

Der Workout folgt in seiner Praxis dem Workout für mehr Gelassenheit. Ging es bei Gelassenheit um die Situationen, die einen die Gelassenheit rauben, geht es nun um die Situationen, in denen man merkt, dass es persönliche Beweggründe gibt, sich und sein Tun in den Vordergrund zu stellen. Dabei geht es nicht darum, dass man lernen soll, im Hintergrund zu bleiben. Oftmals ist es für das Erreichen wichtiger Ziele wichtig, nach vorne zu gehen, sich zu zeigen und das Vertrauen der anderen zu gewinnen. Doch wenn man zu erkennen beginnt, welche tieferen Motive aus einer inneren Not heraus treiben, dann werden diese Themen Gegenstand der Beobachtung. Man probiert zu erkennen, welche Teile des eigenen Handelns aus dem Wunsch nach Anerkennung, nach Liebe kommen. Man beginnt zu sehen, in welchem Ausmaß man sein Selbst als leistungsfähig, kompetent oder wie auch immer glänzend präsentiert und aus welchen Quellen sich dieses Bedürfnis speist. Dabei lernt man wohlwollend auf sich und die eigenen Prägungen zu schauen, integriert diese Teile des Selbst und lernt freier damit umzugehen, anstatt sich davon bestimmen zu lassen.

Was sich für manche anhört wie Therapie, da wir von tiefen persönlichen Erfahrungen sprechen, ist in vielen Coachings mit Führungskräften ein wesentliches Thema. Nicht weil Führungskräfte häufig psychisch krank sind und keinen Therapeuten aufsuchen wollen, sondern weil diese Themen durch den Führungsalltag in den Vordergrund kommen. Die Dynamiken der Macht und die Auseinandersetzung mit sich und der Welt halten einem den Spiegel vor. Eine verantwortungsvolle Position, wie die Führung eines Unternehmens oder ein politisches Mandat, bringt die Person hervor. Durch die Wirkung, die die Position mit sich bringt, wird die Wirkung der Person um ein Vielfaches verstärkt. Insbesondere bei sehr erfolgreichen Führungskräften treten persönliche Themen an die Oberfläche, die in den Tiefen des eigenen Selbst verborgen sind. Oft stehen die schwierigsten Kämpfe in einem Zusammenhang mit den Effekten, die man selbst unbewusst hervorgebracht hat. Dass die eigene Prägung den Handlungsspielraum einengt, ist ein natürlicher Prozess. Den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern ist das Ziel eines Coachings. Das Schöne an dieser Arbeit ist, dass die Führungskräfte sich von alten Lasten befreien, erleichtert aufspielen können. Sie werden als Führungskraft wirksamer und gleichzeitig als Person zufriedener.

Wahrnehmung wahrnehmen

Wer eines der vier Trainingsfelder nutzt, um seine Führungswirksamkeit zu verbessern, trainiert im Zentrum des Führungsalltags und verbessert die eigene Aufmerksamkeit für sich und das, was in und um einen herum geschieht. Das fünfte Trainingsfeld ist die strukturierte Auseinandersetzung mit der Wahrnehmung an sich. Was nehme ich wahr und wie nehme ich wahr? Was formt meine Wahrnehmung und was scheint ihr immer wieder zu entgehen? Die Aufmerksamkeit dafür, was und wie ich wahrnehme, ist die Schüssel dafür, meine eigene Wahrnehmung zu erweitern.

Jede Person hat ihre eigene Sicht der Dinge und formt sich daraus ein Bild der Welt und ein Bild von sich selbst. Dieses Bild wiederum bestimmt, was wir wahrnehmen. Wir haben einen nahezu geschlossenen Wirkungskreis von Erwartung der Welt und Wahrnehmung der Welt. Diese Wechselwirkung ist nicht nur eine philosophische Hypothese, sondern eine hirnphysiologische Realität. Unser Gehirn projiziert aus wenigen Daten ein erwartetes Bild von der Welt in unseren Geist, das auf Grundlage vergangener Erfahrungen und Befürchtungen konstruiert wird. Unser Wahrnehmungsapparat sucht kontinuierlich unsere Umgebung ab, um uns vor Gefahren zu schützen. Wir können davon ausgehen, dass jede Person in einem gewissen Sinne eine verzerrte Wahrnehmung auf der Grundlage ihrer vergangenen Erfahrungen hat. Niemand sieht die objektive Realität, jede und jeder sieht sie auf die eigene Art und Weise. Es ist extrem überraschend zu realisieren, in welchem Ausmaß wir die Erfahrung der Welt selbst konstruieren. Daher ist die Erweiterung unserer Wahrnehmung eine tatsächliche Vergrößerung der Welt für uns. Für Führungskräfte, die wichtige Entscheidungen treffen, ist es relevant, die eigene Wahrnehmung zu verstehen, die eigenen Präferenzen zu erkunden und das Bild der Welt durch die Wahrnehmungen von anderen zu komplettieren.

Der Workout für dieses Trainingsfeld ist im Anschluss an die vorherigen Trainingsfelder die Beobachtung von spezifischen Situationen. Diese können aus dem Bereich des persönlichen Lernens kommen, aus dem Ausbalancieren von verschiedenen Anforderungen, der Beobachtung der (Un)Gelassenheit oder den tieferen Bedürfnissen des Selbst, die sich der Selbstlosen Führung in den Weg stellen. Diese Workouts profitieren von Beobachtungen verschiedener Situationen des Führungsalltags. Man legt sich ein kleines Forschungstagebuch zu und macht Aufzeichnungen zu ausgewählten Situationen. Das fünfte Trainingsfeld ist die Auswertung dieser Situationen mit der Aufmerksamkeitsrichtung auf der Wahrnehmung. Was wird wahrgenommen und was wird nicht wahrgenommen? Wie ist die Aufmerksamkeit gerichtet und welche Richtung ist nicht abgedeckt? Bin ich mir gewahr, was ich spüre? Kann ich beschreiben, was ich in einer Situation gefühlt habe? Wie bewusst sind mir die eigenen Gedanken? Werde ich Annahmen von mir selber gewahr? Bemerke ich, wie ich mich selbst verhalte und auf welche Signale von anderen ich reagiere? Was nehme ich davon wahr, wie andere agieren? Bemerke ich, wie ich gestimmt bin und welche Stimmung ein Gespräch bestimmt? Welche körperlichen Signale nehme ich wahr? Was geht in mir selber vor?

Auch die Perspektive, wie der Wahrnehmungsprozess geschieht, ist interessant. Nehme ich mehr mit Bewusstheit oder offenem Gewahrsein wahr? Während Bewusstheit eine fokussierte Wahrnehmung von etwas bezeichnet, ist Gewahrsein die offene Wahrnehmung eines weiteren Hintergrundes, sodass eine Vielheit von Informationen wahrgenommen werden kann. Gewahrsein ist im Vergleich zu Bewusstheit weniger gerichtet. Bewusstheit ist wie der Kegel einer Taschenlampe, der etwas vor einem Hintergrund beleuchtet und damit in den Vordergrund unserer Wahrnehmung hebt. Gewahrsein erlaubt einen offenen Rand des Kegels, sodass neue Dinge in den Fokus kommen können, wenn sie als relevant erscheinen.

Eine andere Unterscheidung ist, ob man eher Details betrachtet oder das Große Ganze als Zusammenhang sieht. In diesem Trainingsfeld versuchen wir, von verschiedenen Polen zu profitieren und unterschiedliche Wege der Wahrnehmung zu nutzen. In der Beobachtung der Situation ist detaillierte Aufmerksamkeit hilfreich. Im Überblick von verschiedenen Situationen braucht es mehr die Zusammenschau, um Muster zu erkennen.

Gelingt es mir, die Aufmerksamkeit auf meine Wahrnehmung über eine längere Weile aufrechtzuerhalten, werde ich vermutlich schnell Fortschritte und eine Erweiterung meines Wahrnehmungsfeldes erfahren.

Unterstützend zum ersten Workout ist das zweite Workout gedacht. Dieses ist spannend und ganz schlicht: Fragen und zuhören. Zu den Situationen, die man beobachtet hat, erkundet man andere Perspektiven. Wie haben andere die gleiche Situation wahrgenommen? Mit offenen, ungerichteten Gesprächen und auch gezielten Fragen erkundet man, wie andere die Situation erlebt haben. Was haben sie gesehen und gehört? Was gespürt und gedacht? Was denken sie jetzt, im Nachhinein? Welche Grundannahmen formen ihre Interpretation der Situation? Was sehen sie aus ihrer Perspektive, was man selber nicht sieht? Zuhören und die Erkundung der Perspektive von anderen sind der Booster für die eigene Wahrnehmung.

Ausblick

Wer sich mit sich selbst auseinandersetzt, bekommt Schritt für Schritt ein besseres Bild von sich und der Welt. Das Bild kann durch Klarheit bestimmt sein, sodass man genauer weiß, für was man steht und wie man wirkt. Es ist aber auch gleichzeitig ein komplexeres Bild von sich selbst. Wahrscheinlich erkennt man, dass man nicht immer gleich ist. Mal ist man so und mal ist man so. Je mehr man die Faktoren erkennt, die einen formen, desto mehr lernt man, wie man seinen Einfluss auf die Welt formt. Ein komplexeres Bild von sich selbst erlaubt es, seine Wirkung besser zu steuern und mit einer komplexeren Welt in Beziehung zu treten. Je bewusster man sich in sich selbst verankert, desto bewusster kann man mit der Welt umgehen. Man lernt, Widersprüche besser auszuhalten und findet eine Steuerung aus sich selbst heraus, die eine wichtige Voraussetzung ist, in einer schnelllebigen Welt langfristig erfolgreich zu führen.

Autor: Johannes Willms veröffentlicht am 12.5.2026

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